Nach der super interessanten Werksbesichtigung in
Frankenberg am 15.09.14 (Anmerkung Jessi: An dieser Stelle nochmal ein dickes
Dankeschön an Frau Day für unsere erfolgreiche Geheimniskrämerei!) folgte
bereits am 16.09.14 der Besuch durch den Fingerhaus Architekten bei uns daheim.
Angesetzt waren dafür ca. 6 - 8 Stunden - was zum Henker soll man denn da so
lange planen?? Naja wir haben dann fast 10 Stunden gebraucht, aber beginnen wir
von vorne...
Treffpunkt war um 10 Uhr am Grundstück. Es wurden ein paar Fotos gemacht und das Grundstück
vom Architekten für unproblematisch gehalten. Dann ging es auch schon wieder zu
uns. Zu Beginn gab es erstmal wenig erfreuliches. Beginnend mit falschen
Grundrissen und endend mit der Info, dass die Planung eines später von uns
selbst zu erstellenden Carports nun nicht mehr "kostenneutral"
(zwischenzeitig unser allerliebstes Wort...) sei. Eine Mail an Fingerhaus
später, war dieser Punkt geklärt - schließlich sind nachträgliche
Preisänderungen nicht die feine Art, man sollte Sie auch an seine Verkäufer
weitergeben. Der Carport wird jetzt ohne Aufpreis geplant. Die falschen Pläne -
waren Tip-Ex sei Dank - dann bis auf die Grundmauern wieder planko. Hier sei
vorab gesagt - lest euch euren Bebauungsplan durch! Grünstreifenbreite etc.
solltet ihr einfach wissen - im Fall, dass der Architekt euch aus Unwissenheit das
Haus plötzlich 50 cm weiter verschiebt ;-)
Es blieb hier im Nachhinein aber ein fader Beigeschmack, dass
der Architekt sich nicht vorbereitet hatte.
Nachdem das Haus erst mal seinen Platz auf dem Grundstück
gefunden hatte, ging es ans Erdgeschoss. Auch hier gab es erneut einen Dämpfer.
Wegen des höher liegenden Revisionsschachts in Verbindung mit der begrenzten
maximalen Firsthöhe von 8,50m bekamen wir den "Pumpfix" vorgesetzt.
Dieser sollte ermöglichen, dass man trotzdem munter fröhlich im Erdgeschoss
aufs Klo kann - während die Sch... im Kanal hochkommt und uns das Abwasser nicht ins Haus läuft! Dieses "Vergnügen"
kostet so ca. 3500 Euro - plus einmaliger Einbau/Anschluss, plus Stromkosten,
plus jährliche Wartungskosten. Wir waren natürlich hellauf begeistert. Denn auch
wenn uns der Sinn durchaus klar war, aber das hätte vorher schon mal von
FingerHaus geklärt werden können, da der Bebauungsplan und die Maße des VIOs ja
bekannt waren. Nun ja wir sind zwischenzeitig "nur" noch beim
"Staufix", denn sollte die Sch... den Kanal hochkommen, werden wir
ganz anderes zu tun haben, als ausgerechnet dann im Erdgeschoss aufs Klo zu
gehen... (es gibt ja noch ein Klo im OG)
;-) Aber der "Sch...-klappe" widmen wir ein eigenes kleines
Kapitel, da es einfach sehr umfangreich ist.
Bis auf einige kleine Änderungen war das Erdgeschoss dann
doch schnell erledigt. Lediglich über die Beinfreiheit auf dem Gäste-WC gab es verschiedene Sichtweisen, da sollte
jeder für sich ausmessen ob ihm der Platz reicht oder nicht.
Auch das Obergeschoss war recht schnell geklärt, da wir auch
hier keine besonderen Wünsche hatten und unserer Linie "Keinen
platzverschwenderischen Schnick-Schnack!" treu blieben. Der Eingang ins
Arbeitszimmer (aktuell nennen wir es "Marios" Zimmer *g) wurde
versetzt, um eine schöne gerade Wand für Schränke zu schaffen, ansonsten haben
wir hier nichts mehr groß geändert, bis auf die Fenster alle so zu setzen, dass
später ein Schrank nicht direkt am Fensterrahmen abschließt.
Letztendlich waren die größten Diskussionspunkte die kurz
angesprochene "Sch...klappe", die Regenwasser-Entwässerung (auch hier
hatten/haben wir wegen des höher liegenden Schachts uns Gedanken machen müssen
bzgl. Frostschutz der Leitungen etc. die Ideen dazu hätten wir uns vom Architekten gewünscht), sowie eine von Fingerhaus gewünschte
Feuerschutzwand hinter dem Kamin im Erdgeschoss.
Bei Fragen zum Pumpfix und dem Staufix schreibt uns ruhig an
- wir würden mal behaupten, dass Mario sich mit dem Thema doch ziiiiiemlich
lange beschäftigt hat.
Um kurz vor 20 Uhr waren wir mit allem durch und uns hat
wirklich der Schädel gebrummt! Jetzt warten wir gespannt auf die Vorabzüge :)
So sah das Ganze nach 10 Stunden aus, OG hatte sich nicht viel verändert.
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